Hast du dich auch schon mal gefragt, warum Wolle auf Strängen verkauft wird?

Ein Grund dafür sind die Färbetechniken. HandfärberInnen nehmen den offenen Strang und tauchen einzelne Abschnitte in ihre Färbebottiche, sodass die wunderschönen Farbverläufe entstehen. Es werden Stränge auch bemalt oder betupft, je nach dem ob der Strang bunt, gesprenckelt oder marmoriert sein soll. Nach der Trocknung werden diese offenen Stränge zusammengedreht und es entsteht der Strang.

Die Stränge haben immer mindestens eine Stelle, an der sie mit einem extra Faden umwickelt sind. Der Faden schützt das Garn davor beim Färben zu vertüdeln

Damit du den Strang verstricken oder häkeln kannst, muss er nun zum Knäul gewickelt werden. Wenn du einen Helfer hast und der Strang nicht so groß ist, kannst du das mit der Hand machen. Der Helfer legt den Strang über seine Arme und du wickelst einen Ball daraus.

Viel besser ist es aber eine Wollhaspel und ein Wollwickler zu verwenden. Da entseht ein hübscher Bobbel, der sich später, ohne weg zukullern oder zu Katzenspielzeug zu werden, toll abstricken lässt.

Wenn du bei uns so einen Strang kaufst, kannst du ihn direkt hier im Geschäft wickeln. Wir geben dir eine kurze Einweisung und los geht es.